City-Guide: Osaka & Japanese Foodguide

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Heute möchte ich euch erste Impressionen aus Japan zeigen. 2015 hat mein Freund ein halbes Jahr in Osaka Japan verbracht und ich habe ihn im Sommer für zwei Wochen besucht. Bis Dato fand ich Japan zwar “ganz nett”, aber es stand nicht auf der Liste der Länder die ich unbedingt bereisen wollte. Inzwischen kann ich es gar nicht abwarten, sobald wie möglich wieder nach Japan zu fliegen. Ich habe mich in die Kultur, das Essen, die Landschaft und das ganze Land verliebt. Dass es in Osaka auch nie so richtig kalt wird habe ich erwähnt oder…? Herrlich! In diesem Post möchte ich euch die Stadt Osaka in einem kleinen City-Guide näher bringen. In zwei weiteren Posts die bald folgen werde ich dann über Kyoto und Nara berichten. Außerdem will ich euch heute noch etwas über das leckerste Essen erzählen, euch vor einem Gericht warnen, dass ihr lieber meiden solltet und ich möchte euch noch ein Festival in Osaka ans Herz legen.
Gleich ein Tipp am Anfang: Es bietet sich an, sich schon am Flughafen eine Guthabenkarte mit einem relativ großen Internetguthaben zu holen. Japanische Straßen und Hausnummern folgen keinem schlüssigem System und so ist es – auch wenn man des Japanischen mächtig ist – sehr schwer nach dem Weg zu fragen. Google Maps war stets mein treuer Begleiter. Und auch eine App für das jeweilige Ubahn-System der Stadt kann sehr hilfreich sein. Findet man doch einmal nicht wonach man auf der Suche ist, einfach einen (am besten älteren) Japaner ansprechen, mit Händen und Füßen erklären was man sucht und meistens wird einem nicht nur der Weg beschrieben, sondern man wird an der Hand gepackt und gleich hingeführt.
Today I want to show you some impressions from Japan. In 2015 my boyfriend participated in a half-year exchange program in Osaka and I got to visit him there for two weeks during my summer holidays. Until then I just thought of Japan as “quite nice”, but it never appeared on my list of top countries I wanted to visit. By now I can’t wait to go back as soon as possible. I have completely fallen in love with the culture, the food, the landscape and the country as whole. And did I mention that it doesn’t really get cold in Osaka..? Glorious! In this post I want to show you a small city guide to Osaka. In upcoming posts I will tell you more about Kyoto and Nara. And of course I will give you a short introduction to the amazing food and a nice festival in Osaka!
 
To start with a tip: Get yourself some data fo your phone right at the airport. Japanese streets and house numbers don’t really follow any system. so it is really hard to find your way – even if you speak Japanese. Google Maps has been my trusted companion. And it’s really handy to get the tube-maps as app as well. And if you’re not able to find your way somehow, just ask a (preferable elderly) Japanese, describe with hand and feet and they will be happy to not only explain the directions to you, but will probably simply guide you to your desired destination as well.
 
Wie in allen japanischen Städten trifft man auch in Osaka an jeder Ecke auf den Kontrast zwischen modern und traditionell. Noch nie habe ich es erlebt, dass eine Stadt so wunderschön und so hässlich zugleich sein kann. Und dieser Kontrast hat es mir angetan. Da Japan täglich von kleineren Beben erschüttert wird und auch von Zeit zu Zeit ein größeres Erdbeben das Land erschüttert liegen die Stromleitungen nicht unter der Erde, sondern sind – einfach zu reparieren – an Masten über dem Boden angebracht. Es ist gar nicht so einfach Fotos zu machen ohne ständig ein Kabelknäuel im Bild zu haben. Und trotzdem hat es seinen Charme, dass die Japaner ihre Häuser grau in grau halten und sie von außen eher schmucklos aussehen. So wirken die tausend kleinen Tempel die plötzlich zwischen Wohn- und Bürogebäuden auftauchen noch viel eindrucksvoller, tranditioneller und wertvoller.
Ein weiteres typisches Bild sind Japaner mit Schirm in der Hand. Und nicht nur bei strömendem Regen, sondern auch bei Sonnenschein. Denn die meisten Japaner – zumindestens in den Städten – legen Wert auf ihren zarten weißen Teint. Passend zu Sonnen- und Regenschirmen halten sich die Japaner im Hochsommer also ziemlich bedeckt. Sind die Japanerinnen im Frühling noch mit nackten Beinen und kurzen Röckchen unterwegs, paaren sie diese im Sommer mit Stulpen, welche die Arme verdecken, Kniestrümpfen, einem großen Sonnenhut und einem Tuch welches das halbe Gesicht bedeckt. Es wird auch gerne mit bleichenden Hautcremes nachgeholfen. Vorsicht also beim Kauf von Schminke und anderen Kosmetika!
Like in all japanese cities you will be seeing the contrast between modern and traditional. I haven’t experienced any other cities that are as beautiful and as ugly at the same time as japanese cities. And I love that contrast. Because several small earthquakes striking Japan every day and some bigger ones from time to time as well, all power lines aren’t below ground, but tied onto power poles. It really isn’t that easy to take a photo without having a ball of wires in the picture. And nonetheless those japanese grey in grey houses have a charm of their own. This way thousands of small temples that suddenly appear inbetween houses are even more impressive and traditional.
Another typical sight are Japanese holding umbrellas. And not only whilst it’s pouring rain, also during sunshine. Most of the Japanese don’t like to get a tan and prefer to have as pale skin as possible. During spring all japanese women love to show their bare legs wearing mini-skirts. During summer they pair these skirts with knee-length socks, cuffs to cover their arms, a big sunhat and a scarve to cover half their faces. And they love to help with some bleaching creams as well. So be aware of that whilst buying makeup or other cosmetics!

 

 
 
 

 

Sehenswürdigkeiten
Osaka-jo
Osaka’s Burg – von oben aus hat man eine grandiose Aussicht über Osaka und am Abend erstrahlt die Stadt erst so richtig. Die Gärten um die Burg herum laden täglich zum Entspannen und zu verschiedenen Freizeitaktivitäten ein. Mitten auf dem Burggelände steht beispielsweise ein Dojo, das Shuudokan in dem täglich Judo trainiert wird.
 
Einmal ein Onsen zu besuchen ist wohl das japanischte Erlebnis, das man haben kann. 2,5 Kilometer vom Onsen entfernt liegt ein schöner Wasserfall, der vor allem Abends von Zeit zu Zeit toll beleuchtet wird. Es lohnt sich um 16 Uhr ins Onsen zu gehen, danach den Marsch zum Wasserfall zu bestreiten und mit einer tollen abendlichen Kulisse belohnt zu werden, zurück nach Minoo zu laufen und dort dann im Torikizoku zu essen (dazu später aber noch mehr).
593 wurde dieser buddhistische Tempel gebaut und zählt somit zu den ältesten Tempeln Japans. Ganz in der Nähe kann man sich noch den schönen Gokuraku-jodo Garten anschauen.
Sights
Osaka-jo
Osaka Castle – from the top you have a great view over Osaka and especially at night the city really glows.
To visit an onsen is probably the most japanese thing you can do. 2,5 kilometers from Minoo onsen there is a beautiful waterfall that gets lit up at night. So it’s a nice thing to visit onsen at around 4p.m., have a walk to the waterfall, enjoy the great scenery, then walk back and get yourself something to eat at Torikizoku (which I will talk about later on).

 

Build in 593 this buddhist temple is one of the oldest temples in Japan. Nearby you can also visit the beautiful Gokurako-jodo Gardens.



Shopping

hier bekommt man alles, was das japanische (oder touristische) Herz begehrt: Kimonos, bzw. Yukatas, Regen- und Sonnenschirme in ihrer vollen Pracht, Schreibwaren, süße Handyhüllen, Geschirr und so weiter und so fort..

Ansonten gibt es vor allem um die großen Stations viele Geschäfte gefüllt mit modernen und traditionellen Waren.

Shopping

here you will be able to get everything your japanese heart might desire: Kimonos, Yukatas, umbrellas, stationary, cute phone cases, cuttlery and so on.. 

There’s plenty of stores around the big stations with other modern and traditional goods as well.
 

 
Übernachten
Als Übernachtungsgelegenheit kann ich das J-Hoppers Hostel sehr empfehlen. Es liegt nur eine Bahnstation von Umeda-Station und somit nur einen Katzensprung von Osaka-jo und anderen Sehenswürdigkeiten im Zentrum entfernt. Ich habe in einem 6er Frauenzimmer übernachtet das herrlich – nicht zu kalt – klimatisiert war. Mein Bett war sehr bequem und ich hatte trotz Dormitory ordentlich Platz. Die Bäder waren sauber und das Personal (spricht super Englisch!!) war mehr als freundlich. Ich würde auf jeden Fall wieder hier übernachten.
Mein Freund hat zwei Wochen im Sakai Guest House verbracht, dass näher am Flughafen gelegen ist. Also gut für die ersten und letzten Nächte vor Ankunft und Abflug. Das Hostel besticht vor allem durch den sehr netten Besitzer Nari, der immer einen guten Tipp parat hat und wirklich für seine Gäste und das Hostel lebt. Die Zimmer sind eher rudimentär eingerichtet, reichen aber für ein paar Nächte vollkommen aus. Auch hier waren die Bäder wieder sehr sauber, das trifft aber wahrscheinlich auf ganz Japan zu…
Sleep
A great place to stay is the J-Hoppers Hostel. It’s just one station away from Umeda-Station, so it’s not far from Osaka-jo and other sights of the city centre. I stayed in a 6-bed women’s dorm that had good AC. My bed was really comfy and I had plenty of space. The bathrooms were really clean and the stuff (speaking perfect English!!) was more than friendly. I would definitely stay here again.

My boyfriend stayed at Sakai Guest House for two weeks and was really happy as well. Located near the airport it is easy to arrive and depart from. The best part of the hostel is probably the owner who has a lot of tips ready and really lives to host guests. The rooms are rudimentary, but are fine for a couple of nights. The bathrooms where clean as well, but that’s probably just a japanese thing..

 
Foodguide
Kobe Beaf
Tenkaippin Ramen

 

Unagi – Eal with rice

 

 

Torikizoku

 

 

 

 

Das beste am japanischem Essen: man bekommt immer kostenloses Wasser dazu, welches sofort aufgefüllt wird, wenn sich die Wasserkanne dem Ende neigt. Bei durchschnittlich 35°C im Schatten nicht zu verachten..
Da ich kein Sushi esse hatte ich zuerst etwas Angst, dass ich in Japan nichts zu essen finden werde. WEIT gefehlt! Die japanische Küche – vor allem in Osaka (Spitzname: “die Küche Japans”) – hat ein riesiges Repertoire an Köstlichkeiten. Zwei Wochen reichen da nicht annährend aus, um sich einmal durch die Küche zu probieren. Daher hat mein Freund versucht mir ein “best of” zu zeigen und ich bin begeistert! Da ich nicht noch länger ausschweifen möchte werde ich ein paar Gerichte aufzählen, die es mir besonders angetan haben und euch zwei “Ketten” empfehlen in denen es gutes (und schnelles!) Essen gibt. Generell ist es sehr einfach in Japan Essen zu bestellen, da die meisten Speisekarten bebildert sind und man sich so grob vorstellen kann, was einen erwartet. Wir haben trotzdem ausversehen statt paniertem Hähnchen, panierten Knorpel bestellt. Nicht zu empfehlen.. Das war aber auch der einzige Fehlgriff! Essen gehen ist in Japan übrigens sehr günstig und es lohnt sich meist nicht wirklich selber frische Zutaten einzukaufen und zu kochen. Mein Freund hat 6 Monate in Japan gelebt und kann an einer Hand die Male abzählen an denen er selber gekocht hat…


The best thing about japanese food: they serve cold water for free. And the moment your pitcher is empty they serve you a new one.

Because I don’t eat sushi I was a bit worried that I wouldn’t find anything to eat in Japan. I was SO wrong! The japanese kitchen – especially in Osaka – offers a big variety of deliciousness. Two weeks weren’t even close enough to taste yourself through the whole kitchen. So my boyfriend showed me a “best of” and I’m still so thrilled! Because I don’t want to ramble on for too much longer, I will just sum up my favourite dishes and give you recommendations for two chains to get food at. It is really easy to order food as most restaurants have menus with pictures on them, so you’re likely to pick something good. We once thought we had ordered fried chicken – turned out to be cartilage. Never again.. But that has been the only bad thing..  In general it’s really cheap to go and grab some food in Japan and it’s more convenient than cooking by yourself. My boyfriend lived in Japan for 6 months and only cookes about 4 times…

Ramen
Vor allem in der Kette Tenkaippin gibt es göttliches Ramen. Stärkehaltige Nudelsuppe mit Fleisch- und Gemüseeinlagen. Wir können die Filliale in Nara sehr empfehlen.
 
Unagi
Gebratener Aal auf Reis. Nicht vom Aal abschrecken lassen, er schmeckt ausgezeichnet!
Kobe Beaf
Sehr gutes Kobe Beaf gibt es natürlich in Kobe ;-) Ungefähr 30 Minuten Zugfahrt westlich von Osaka. In China Town in Kobe ist das Kobe Beaf gut, aber auch günstig!
Torikizoku
Die Kette Torikizoku serviert verschiedenstes Fleisch und Gemüse vom Grill. Wenn man mit einer Gruppe an Leuten unterwegs ist macht es total Spaß gemeinsam auszuwählen welche Gerichte man bestellt und dann wird bunt gemischt und geteilt. Unsere liebste Filliale ist in Minoo in der Nähe des Wasserfalls, die Filliale in Kita-Senri ist auch sehr nett, allerdings sehr weit ab vom Schuss.
Okonomiyaki – DER Osaka Klassiker
Omelette mit Kohl und allen möglichen anderen Zutaten. Als Soße gibt es Mayonnaise und eine soya-artige Soße obendrauf.
Takoyaki – Osaka Klassiker #2
Teigbällchen, die mit Tintenfisch gefüllt sind.
Ramen
Especially the chain Tenkaippin offers great Ramen. Starchy noodlesoop with meat and vegetables. We really like the store in Nara (more on Nara in an upcoming post).
Unagi
Grilled eal. Don’t get put off by the fact that it’s eal, it tastes divine! 
 
Kobe Beaf
Of course you will get really good Kobe beaf in Kobe ;-) Just a train ride of about 30 minutes from Osaka. In China Town in Kobe you will get good, but cheap Kobe Beaf.
Torikizoku
The chain Torikizoku serves different grilled meat and vegetable platters. When your on the road with a couple of friends it’s a great thing to mix and share different dishes. Our favourite branch is in Minoo near the waterfall. The branch in Kita-Senri is quite nice as well, but quite far from anything else..
Okonomiyaki
Omelette with cabbage and a variety of other ingredients. You top it with mayonnaise and some kind of soy-sauce.
Takoyaki
Doughballs filled with tuna. 
Tenjin Matsuri Festival
Egal zu welcher Jahreszeit man in Japan ist, es gibt immer irgendwo ein Festival oder eine Feierlichkeit. Im Juli wird das Tenjin Matsuri gefeiert – eine Prozedur bei der ein tragbarer Schrein durch die Stadt getragen wird, ein gewisses Stück per Boot zurücklegt und dann zu seinem ursprünglichen Platz zurückgetragen wird. Den ganzen Tag über gibt es Stände die leckeres Essen verkaufen, am Abend gibt es ein großes Feuerwerk und viele Japaner lassen sich auf der Strecke in traditionellen Gewändern und Masken bewundern.
No matter when you’re visiting Japan, there will probably be some kind of festival or festivity. In July Osaka celebrates Tenjin Matsuri – a procedure where a shrine is carried through the city and gets loaded onto a boat. During the festival there will be loads of good food, fireworks at night and a lot of Japanese on the street wearing traditional clothing and masks.
I hope my guide will help you plan a trip to the area around Osaka. Or has given you an insight into Japan.
JB

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