The 30 Day Paleo Challenge – Concept

 

Für manche bin ich ein echtes Montagsmodell! Ich habe haufenweise Allergien, werde schnell krank und die Spitze meines eigenen Daseins bildet eindeutig meine Glutensensitivität! Fiese Bauchschmerzen sind bei mir schon lange die Begleiterscheinung eines übermäßigen Getreidekonsums – ade Pizza, Pasta, Brot und Kuchen. Was mich jedoch nicht daran hindert, mir ab und zu mal einen Donut reinzuziehen, yolo und so. Gerade wegen meiner vielen Unverträglichkeiten, bin ich eigentlich ständig auf der Suche nach der optimalen Ernährung für mich, nach tollen Ersatzrezepten und auch schon mal nach den Ratschlägen von Ernährungsgurus, die mir mit ihrem Konzept tiefen, traumlosen Schlaf, einen Energiehaushalt bis zum Anschlag und nebenbei auch noch die optimale Bikinifigur versprechen wollen. Ob ich auch auf die Paleo 30 Tage Challenge hereingefallen bin? Das werde ich euch in ein paar Wochen in einem Fazit-Post verraten. Heute geht es einfach nur darum, welche Spinnerei ich mir diesmal ausgedacht habe – zumindest würde meine Mutter das so unterschreiben. Denn die nächsten 30 Tage esse ich Paleo!
 
 
Gut, das mit den nächsten 30 Tagen ist schon mal gelogen, denn immerhin absolviere ich das Programm schon seit zehn Tagen mehr oder minder erfolgreich. Schließlich will ich nicht unvorbereitet wirken, wenn ich euch hier kurz das Konzept von Nico Richter vorstellen will. Wie ich auf Paleo gestoßen bin, weiß ich übrigens gar nicht mehr so genau, denn der Begriff geistert schon eine ganze Weile durch Instagram und die Bloggosphere. Meine Google-Suche bot mir jedoch die Paleo360-Seite von Nico Richter an (ein sympathischer Typ, nicht viel älter als ich, der auch einfach mal was neues mit seiner Ernährung austesten wollte und den man nun wirklich nicht als Gesundheitsprediger beschimpfen darf) und in diesem Zusammenhang auch sein Kochbuch Paleo – Power for Life. Das Buch bietet nicht nur “115 Rezepte aus der modernen Steinzeit-Küche” sondern verspricht auch gleich noch “Natürlich fit in 30 Tagen”. Wer will das nicht? Und das vor allem ganz ohne Gluten oder Lactose, hurra! Gesagt, gekauft!
 
 
Doch was ist eigentlich Paleo? Das Nico-Richter-Team hat dazu ein Minivideo auf YouTube gestellt, das für’s Erste die Sache auf den Punkt bringt:
 
 
Diese “Steinzeit-Ernährung” richtet sich also an das früheste Stadium der Evolution, als der Mensch noch mit Pfeil und Bogen bewaffnet losgezogen ist, um das tägliche Abendessen auf den Tisch zu bringen, statt nur zum nächstgelegenen Supermarkt. Pro-Paleo Wissenschaftlicher haben nämlich bestätigt, dass unser menschliche Körper evolutionsbedingt gar nicht in der Lage ist, so viel Müll zu verarbeiten, wie die Lebensmittelindustrie für uns erschaffen hat (Goodbye Donuts). Ich bin weder Ernährungsexperte, noch Wissenschaftler, doch gebt mir etwas, das ein wenig Hand und Fuß zu haben scheint und ich probiere es aus – meinen eigenen Erfahrungsberichten traue ich nämlich immer noch am meisten.
 
Noch so ein hübsches Schaubild von der Paleo360-Seite bringt meine Ernährung für die kommenden 30 Tage genauer auf den Punkt:
 
 
In nächster Zeit stehen also hauptsächlich Fleisch, Fisch und Gemüse auf meinen Speiseplan – und das finde ich gar nicht so schlimm, vor allem wenn ich durch die leckeren Rezepte von Nicos Kochbuch blättere. Der hat sich mit seinem Team ganz schön was einfallen lassen, damit in der nächsten Zeit ja keine Langeweile in der Küche aufkommt. Von wegen bloß Steak mit Salat! Das, was mir am Anfang jedoch am meisten zu schaffen macht, ist der eiskalte Zuckerentzug. Neben meinem Stempel “Montagsmodell” gesellt sich nämlich noch ein weiterer, “Naschkatze”. Ja, ich liebe Schokolade! Dabei können mir Chips und Gummibärchen echt gestohlen bleiben, solange ich nur meine tägliche Dosis an Kinderriegel oder Nougateiern intus habe. Doch Industriezucker ist in der Paleo-Ernährung eben ein absolutes No-Go (Goodbye again, Donuts!). Während ich alle anderen Ernährungsbereiche also längst alternativ versorgt habe, bin ich immer noch auf der Suche nach dem ultimativen Schoko-Ersatz. Riegel aus reinem Kakaopulver und Datteln erleichtern mir mein Leben, machen es aber noch nicht perfekt. Aber ich bin ja noch in der Probephase, 20 lange Tage liegen noch vor mir. Bis dahin gebe ich die Suche nicht auf und kann euch hoffentlich in ein paar Wochen meinen Lebensretter vorstellen. Und bis dahin zeige ich euch einfach, was ich beispielsweise die letzten Tage so gegessen habe. Denn kaum zu glauben, aber Paleo ist tatsächlich echter Genuss!
Ich bin ein großer Fan von Spargel, vor allem von grünen! Deshalb macht es mich umso glücklicher, dass nun langsam wieder die Spargel-Zeit anbricht. Auch wenn dieser noch immer unverschämt teuer ist, musst ich dieses Ofen-Rezept unbedingt austesten. Einfach den Spargel mit Parmaschinken-Streifen (Achtung bei den Zusätzen) umwickelt, mit etwas Olivenöl beträufeln, Salz und Pfeffer drüber und bei 180 Grad für etwa 25 Minuten ab in den Ofen. Dazu gab es übrigens Süßkartoffel-Chips (hartkochende Sorte). In schmale Scheiben geschnitten brauchen die ein wenig länger als der Spargel, etwa 40 Minuten. Ob man Reis und Kartoffeln in die Paleo-Diät mit aufnehmen darf, darüber lässt sich übrigens streiten. Da mein Freund zwar viel, aber nicht jeden Scheiß mitmacht, haben wir uns auf ein Mal die Woche geeinigt, wobei wir in den letzten zehn Tagen noch kein einziges Mal Reis gekocht haben.
 
Zucchini-Spaghetti sind ja zur Zeit in aller Munde, von daher bin ich schon seit längerem stolzer Besitzerin einer Zucchini-Nudelmaschine – halt so ein Ding, wo man die Zucchini durch dreht und hinten in Spaghetti-Form wieder rauskommen. Getreidepasta schmeckt zwar immer noch besser, aber so ein Potpourri aus buntem Gemüse, etwas Zitrone und angebratenen Garnelen ist ein echter Magenfüller. 
 
Dieses Bananenbrot ist einfach der Hammer! Ich persönlich finde es schwierig, den richtigen Grad zwischen feuchtem Kern und fester Ummantelung hinzukriegen, doch mit Nicos Rezept klappt das problemlos. 40 ml Kokosöl schmelzen, 80 g getrocknete Datteln mit einer Küchenmaschine zerschreddern, mit 6 reifen Bananen, 4 Eiern und 30 ml des Kokosöls vermischen, den Inhalt einer Vanilleschote und 2 TL Weinstein-Backpulver dazu geben, mit 2 TL Zimt und etwas Salz würzen. Ich habe statt wie angegeben 5 EL Kokosmehl durch einen Schwung gemahlene Mandeln ersetzt und zusätzlich noch grob gehackte Wahlnüsse darunter gemischt. Eine Form mit dem restlichen Kokosöl fetten und das Brot bei 180 Grad für etwa 25 Minuten in den Ofen. Heraus kommt das saftigste, leckerste Bananenbrot, das man sich vorstellen kann. Ich fände es ideal für unterwegs oder zum mitnehmen ins Büro – bisher ist aber am nächsten Morgen nichts davon übrig geblieben!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Pancakes sind mein Guilty Pleasure an einem Wochenende. Mit Ahornsirup und Bacon serviert, machen sie meinen Samstagmorgen perfekt. Aber auch hier weiß Nicos Kochbuch leckere Abhilfe, wer hätte das gedacht! Diese süßen Pfannkuchen werden aus 70 g Mandeln, 6 Eiern, 6 EL unverarbeiteten Apfelmus, 2 EL Kokosöl und 1 TL Zimt gezaubert. In einer Pfanne mit etwas Ghee herausbraten, dazu frisches Obst und Ahornsirup – der steht nämlich, wie ihr vielleicht entdeckt habt, ganz oben in der Ernährungspyramide, was für ein Glück!
 
Die Germany’s Next Topmodel Saison ist prädestiniert für feuchtfröhliche Abende und wahre Snack-Orgien. Auf diesen Ernstfall will man vorbereitet sein und neben einer ganzen Variation aus Gemüsesticks und frischem Obst greife ich im Ernstfall auf oben gelistete Alternativen zurück. Zwar sind die ROO’BAR Riegel eine recht teure Investition (2 Euro das Stück), dafür kann man sicher sein, all das Gute zu bekommen, was drauf steht. Trockenobst ist mein Retter, wenn ich unterwegs bin, ebenso wie Babygläschen. Mein Rezept gegen Heißhunger auf Süßes sind aber immer noch Bratäpfel. Die einfach entkernt mit Walnüssen, Ghee und etwas Honig füllen, Zimt drüber streuen und eine halbe Stunde lang backen – der Wahnsinn!

 

Drinks – Nico ist wohl nicht nur ein guter Koch, sondern auch ein echter Situationskomiker. “Auf einer Party? Bestell dir Mineralwasser mit einer Scheibe Zitrone auf Eis – das schmeckt und sieht aus wie ein Drink!” Aber tatsächlich schmeckt mit Obst oder Minze versetztes Wasser auf die Dauer viel besser als das Immerlangweilige aus der Leitung. Tees sind natürlich stets eine willkommene Abwechslung, lecker schmeckt auch Wasser mit Gurke. Unsere eigene Eistee-Kreation besteht übrigens genau aus zwei Zutaten: Zitronenstückchen und schwarzer Tee. Über Nacht in den Kühlschrank könnte ich mich damit glatt von Pepsi entwöhnen.
 
Habt ihr auch schon Erfahrung mit Paleo gemacht? Dann verratet mir eure Paleohacks doch einfach in den Kommentaren, ich bin für jeden Tipp dankbar! In vier Wochen erscheint dann mein Fazit-Post – also seid gespannt, denn ganz vielleicht steckt dann ja ein völlig neuer Mensch hinter den Tasten. Und falls nicht, gibt es ja noch jede Menge andere Ernährungskonzepte, die ich liebend gerne für euch teste!
 
I’m a bit of a lemon when it comes to the amount of allergies I’m struggling with. So far my gluten intolerance is only the tip of the iceberg, so I’m always on the hunt for the best healthy and balanced diet. And for the reason that I only trust my own experience I’m always up to something new – this time it’s the 30 day Paleo challenge. Right now I’m on day 10 and so far everything is pretty cool. There are a lot of varieties in my daily nutrition and I’m glad to have the Paleo360-Website and the Paleo – Power for Life cookbook right by my side. So get inspired by a ton of great recipes and some really cool stuff I ate the last couple of days!
 
LL
 

 

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