City-Guide – Kyoto & Nara

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Vor drei Wochen habe ich euch schon einen City-Guide zu Osaka geschrieben und euch leckere japanische Köstlichkeiten vorgestellt (den Post findet ihr hier). Heute berichte ich euch über Kyoto und Nara – beides wunderschöne japanische Großstädte.
About three weeks ago I told you all about Osaka and the amazing japanese food (you can read the post here). Today I want to share Kyoto and Nara with you – both beautiful japanese cities.
 

Kyoto- Guide

 
 
 
 
Eine Stunde Zugfahrt von Osaka entfernt liegt Kyoto. Kyoto ist weltweit bekannt für seine Vielzahl an Schreinen und Tempeln. Und ich muss zugeben: die Aussicht vom Kiyomizu-dera über Kyoto hinweg ist phänomenal. Ich habe einen Tagesausflug nach Kyoto unternommen und habe mir als Ziel zwar den Kiyomizu-dera gesetzt, mich ansonsten aber blind von der Menge treiben lassen und habe so lauter schöne kleine Gässchen, Läden und versteckte traditionelle Häuser erleben dürfen.
About an one hour long train journey away from Osaka you will find Kyoto. Kyoto is best known for its numerous shrines and temples. And I got to say: the view from Kiyomizu-dera over Kyoto is phenomenal. I spend a day in Kyoto and set myself the goal to visit Kiyomizu-dera and simply walked through the streets, explored small alleyways and traditional houses.

Sehenswürdigkeiten

780 gebaut erstreckt sich dieser Tempel auf einem Berg in Kyoto. Von hier aus hat man – vor allem Abends – eine wunderbare Sicht über die Stadt. Das Hauptgebäude des Tempels thront auf einem atemberaubendem Holzkonstrukt und es ist kein Wunder, dass die Tempelanlage inzwischen zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.
Die wohlbekannteste japanische Sehenswürdigkeit sind die scharlachroten Torii (Torbögen) im Fushimi Inari-Taisha Schrein. Die Torbögen bilden einen 4 Kilometer langen Weg den Berg hinauf und tauchen die Umgebung bei Sonnenschein in ein stimmungsvolles Licht. Da ich an diesem Tag sehr müde war bin ich nicht den kompletten 4 Kilometer langen Weg nach oben gelaufen, sondern habe nur einen Abschnitt des Weges bestritten. Trotzdem ein unvergleichliches Erlebnis für mich.
Der Fushimi Inari-Taisha Schrein an sich ist auch sehr schön. Überall auf dem Gelände findet man Fuchsstatuen wieder, da diese das Sprachrohr des Berges Inari sein sollen, auf dem der Schrein liegt. Das große Tor, das den Eingang zum Schrein darstellt wurde erst 1589 vor den Schrein gestellt, lässt ihn aber noch mächtiger und eindrucksvoller wirken.
Sehenswürdigkeiten

Build in 780 this large temple lies upon a small mountain in Kyoto. From here you have an incredible view over the city – especially at night. The main building sits on a huge wooden construction and it’s no surprise the temple is UNESCO world cultural heritage now.

The probably best know japanese sight are the scarlet torii (archways) in the Fushimi Inari-Taisha Shrine. The archways form a four kilometer long way up the hill and let their surroundings shine in a wonderful light. I didn’t walk the whole way up the mountain, but still had an unforgetable expercience.

The Fushimi Inari-Taisha shrine is also beautiful on it’s own. Spread across the whole compound you can find foxstatues, which are supposed to be the speaking tube of mount Inari. The big archway which generates an entrance to the shrine was just build in 1589 and makes the shrine seem even more mighty and impressive.

Shopping
Zum Kiyomizu-dera führt eine verkehrsberuhigte Straße hinauf an der links und rechts ein traditioneller Laden neben dem Anderen liegt. Hier gibt es wunderschöne Taschen, Yukatas und vor allem Wandtücher in einer Pracht wie ich sie nirgendwo anders entdecken konnte. Was mir an Japan besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass die höfflichen Japaner einen nie in irgendeiner Weise bedrängen. Wir hatten also in Ruhe Zeit die Läden nach Schätzen zu durchstöbern. Und wenn man doch einmal den Rat eines Verkäufers braucht, sind sie umso freundlicher und freudiger einem genau zu erklären, was es mit einer Maske oder einem Wandtuch auf sich hat und wie dieses hergestellt wird. Nachdem wir kiloweise Wandtücher gekauft haben, zieren diese jetzt die Wände und Tische unserer Wohnung, sowie die unserer Verwandten.
Auch in den Läden rund um den Fushimi Inari-Taisha findet man viele traditionelle Schätze. Hier gibt es vor allem Vieles rund um das Thema “Fuchs”. Wir haben uns eine wunderschöne Fuchsmaske gekauft welche jetzt unsere Wand ziert.
Shopping
Up the hill towards Kiyomizu-dera you will find a nice little street filled with tradional shops. Here you will be able to find beautiful bags, yukatas and walldraperies like nowhere else. What I really like about Japan is, that noone will disturb you whilst shopping. We could simply roam through the shops at our pace. And if you need some help with anything, you can just ask and are left with great help and small stories here and there about a walldrapery or a mask. 
You will find nice stores around Fushimi Inari-Taisha as well. The main focus here are foxes due to there occurence on the mountain. We bought a beautiful foxmask which now decorates our wall. 
Nara – Guide
 
 

Nara ist vor allem für seine vielen frei umherlaufenden Hirsche bekannt. Für viele Touristen sind die Hirsche alleine schon Attraktion genug. Da ich kein allzu großer Tierfreund bin, habe ich zwar ein paar Fotos von den Hirschen gemacht, sie aber nicht wie viele andere gefüttert und gestreichelt. An zwei verschiedenen Tagen habe ich Nara besucht und mir haben es vor allem die kleinen Gässchen sehr angetan, die Nara fast mediteranes Flair verleihen. So wie Kyoto ist Nara ungefähr eine Stunde Zugfahrt von Osaka entfernet und ist so sehr angenehm erreichbar. Vor Ort bietet es sich an direkt am Bahnhof Fahrräder zu mieten und die Stadt (und Schreine) per Elektrofahrrad zu erkundigen. Da es zum Kasuga Taisha einen Berg hochgeht und es im Sommer schlappe 38° Celsius haben kann, freut man sich besonders über den kleinen Antrieb (und Fahrtwind!) den das Elektrorad bietet.
Nara ist vor allem für seine vielen frei umherlaufenden Hirsche bekannt. Für viele Touristen sind die Hirsche alleine schon Attraktion genug. Da ich kein allzu großer Tierfreund bin, habe ich zwar ein paar Fotos von den Hirschen gemacht, sie aber nicht wie viele andere gefüttert und gestreichelt. An zwei verschiedenen Tagen habe ich Nara besucht und mir haben es vor allem die kleinen Gässchen sehr angetan, die Nara fast mediteranes Flair verleihen. So wie Kyoto ist Nara ungefähr eine Stunde Zugfahrt von Osaka entfernet und ist so sehr angenehm erreichbar. Vor Ort bietet es sich an direkt am Bahnhof Fahrräder zu mieten und die Stadt (und Schreine) per Elektrofahrrad zu erkundigen. Da es zum Kasuga Taisha einen Berg hochgeht und es im Sommer schlappe 38° Celsius haben kann, freut man sich besonders über den kleinen Antrieb (und Fahrtwind!) den das Elektrorad bietet.
Sehenswürdigkeiten
Das größte Holzegebäude der Welt ist die Daibutsuden (große Buddha-Halle) im Todaiji Tempel und bietet Raum für eine 15 Meter hohe Buddha-Statue aus Bronze. Auch wenn man es auf dem Bild oben nur schwer erkennt, aber als normal großer Mensch kommt man sich neben dem Gebäude – das ursprünglich 3 mal so hoch war – wirklich winzig vor. Bevor man zu diesem riesigen Holzgebäude kommt durchquert man ein großes Holztor (Nandaimon Gate) in dem zwei ebenso große Wächterstatuen stehen, die den Weg zum Daibutsuden bewachen.
Der Kasuga Schrein ist vor allem für die Vielzahl an Laternen bekannt die ihn zieren. Auf dem großen Gelände findet man sowohl Laternen aus Bronze sowie aus Stein. Nur zwei mal im Jahr werden die Laternen durch Kerzen erleuchtet. Aber auch ohne Beleuchtung geben die Laternen ein wundervolles Bild ab. Mitten im Schrein steht ein Gebäude mit einer traditionellen Trommel. Der Schrein hat durch seine erhöhte Lage auf einem kleinen waldigen Berg ein angenehm kühles Klima, dass durch die moosbewachsenen Laternen noch stärker wirkt. 
Sehenswürdigkeiten
The biggest wooden building of the world is the Daibutsuden (great buddha-hall) at the Todaiji temple which houses a 15 metre tall bronze buddha-statue. You won’t be able to see it as well in the picture, but you will feel really small standing next to this massive building, which once was three times as big. Before entering the massive wooden building, you will go through a big wooden door (Nandaimon Gate) with two guardianstatures, that guard the way to Daibutsuden.

The Kasuga Shrine is best known for it’s multitude of lanterns. On the compound you will finde beautiful lanterns made out of stone or bronze which are only lit twice a year. But also without light inside them they are a wonderful sight. In the middle of the shrine you will find a small building with a traditional drum. The shrine has – due to it’s raised position – a pleasant cool climate, which is even more effective with the mossy lanterns.

Shopping
In Nara waren wir vor allem auf der Suche nach wunderschönen Papierläden, welche neben handgeschöpftem Papier, schöne Briefbeschwerer, Tinte und Pinsel verkaufen. In der Haupteinkaufsstraße reihen sich kleine Läden aneinander und jeder findet eine nette Kleinigkeit.
Wer auf der Suche nach einem Kimono oder Yukata ist, der wird in Nara sicherlich fündig. Wir haben einen wundervollen Secondhandladen entdeckt, den ich euch hier verlinke. In diesem Laden bin ich auf zwei wunderschöne, sehr preiswerte Kimonos gestoßen.  
Ansonten einfach durch die kleinen Gassen schlendern und fleißig umschauen!
Shopping
In Nara we were on the hunt for beautiful paperstores, with hand made paper, pretty paper weights, ink and brushes. At the main street small stores string together and you will definitely find nice bits and bobs.

If you’re looking for a kimono or a yukata, you will definitely find one in Nara. We discovered a wonderful secondhand store, which I will link here. I bought two beautiful, really inexpensive kimonos.

Simply roam through the small alleys and look around!

I hope you feel inspired to visit Japan. I really enjoyed my time there and will definitely go back soon!
JB
 

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