The 30 Days Paleo Challenge – Summary

Manchmal überrollt es mich förmlich, wie schnell die Zeit vergeht und wie sehr sich vor allem Gewohnheiten einpendeln. Noch vor einem Monat habe ich euch hier von meinem Einstieg in die 30 Days Paleo Challenge erzählt und heute bekommt ihr schon meinen Fazit-Bericht. Offiziell war gestern unser letzter Tag, was nichts daran ändert, dass heute gleich wieder mein Lieblingsgericht, leckere Paleo-Pizza mit Blumenkohlboden auf den Tisch kommt. Überhaupt sind auch in Zukunft eine ganze Reihe von Paleo-Gerichten aus unserem Alltag überhaupt nicht mehr wegzudenken und jedem, der mit dem Gedanken spielt, sich ein Paleo-Kochbuch zuzulegen, empfehle ich das Paleo – Power for Life Buch von Nico Richter, der Typ hat es in der Küche echt drauf. Im Folgenden will ich euch aber nun endlich von meiner Erfahrung mit Paleo berichten – das sind positive, aber auch negative Aspekte!




Erster Punkt: Eier! Ich kann keine Eier mehr sehen. In jedem Rezept werden so viele Eier verwendet, dass ich mir überlegt habe, ein paar eigene Hühner zu halten, mindestens sind dann immer vier, die ich so täglich in die Pfanne / Schüssel / Topf schlage. Ich werde auch in Zukunft das leckere Bananenbrot (vier Eier) aus dem Kochbuch nachbacken und die Pancakes (fünf Eier) kommen am Wochenende weiterhin auf den Tisch, aber von Rührei / Spiegelei / hartgekochtem Ei brauche ich erst mal eine Pause. 


Was mein Energielevel anbelangt, habe ich ehrlich gesagt keinen Unterschied gespürt. Nach einer harten Wochen komme ich genauso abgearbeitete nach Hause wie zuvor und seitdem ich meinen Job gekündigt habe, geht es mir blendend. Ich würde meine Fitness daher nicht unbedingt in Bezug zu Paleo setzen, das richtet sich eher nach meiner Grundverfassung. Positiv waren auf jeden Fall die zwei Kilo, die ich unterwegs verloren habe, klar, Industriezucker ist mein großes Laster und der wird ja völlig aus dem Speiseplan gestrichen. Überhaupt hat es mir weniger Schwierigkeiten bereitet, mich an die neue Ernährung zu gewöhnen, als ich gedacht habe. Durch meine Glutenintoleranz ist meine Ernährung von Grund auf eingeschränkt, da war das Weglassen sämtlicher Getreidesorten nichts Neues. Schwer getan habe ich mich hingegen mit dem Streichen sämtlicher Milchprodukte. Das lag jedoch nicht unbedingt daran, dass ich die ganze Zeit einen unglaublichen Drang verspürt hätte, Milch zu trinken oder Käse zu essen, sondern vielmehr an praktischen Aspekten. Durch meine Intoleranz ist Joghurt einfach eines meiner Hauptnahrungsmittel. Ob bei der Arbeit oder in der Uni, ich hab immer einen Löffel dabei und wenn ich einen Zwischensnack brauche, ist das mit neunzigprozentiger Wahrscheinlichkeit ein Joghurt. Da musste ich mir also was Neues einfallen lassen, wie ich die Zeiten zwischen den Mahlzeiten überbrücke. Meist war das dann ein Stück Obst oder ein Smoothie – da wiederum muss man jedoch aufpassen, dass man nicht über seinen Tagesbedarf an Fruchtzucker hinausschießt. 


Essen auswärts und in Gesellschaft war nie ein großes Problem, wir hatten entweder Paleo-konforme Snacks dabei oder den Kellner mit ein paar Sonderwünschen belästigt. Ich bin kein großer Fan von Alkohol, deshalb fiel es mir auch nicht sonderlich schwer, mal eine Zeit lang darauf zu verzichten. Zum Fernsehabend gab es statt Chips eben immer Gemüsesticks und zur Feier des Tages auch mal eine Saftschorle. Die Milch im seltenen Kaffee habe ich durch Mandelmilch ersetzt und an Geburtstagen habe ich mein Bananenbrot mitgebracht. Gesündigt habe ich natürlich trotzdem zwischendurch mal, schließlich soll Paleo keine strikte Diät sein, sondern eher eine Anleitung zur gesunden Ernährung. Am Geburtstag meines Bruders musste ich mal von der Donauwelle naschen und auf einer Familienfeier habe ich mit einem glutenfreien Bier angestoßen. Da ich krankheitstechnisch ein paar Tage echt am Ende war, habe ich mir außerdem ein paar Suppennudeln in die Fleischbrühe gegönnt. 

 

Und war es das alles wert? Ich würde sagen, definitiv! Ich achte grundsätzlich durch meine Intoleranz auf meine Ernährung und lese jeden Inhaltsindex zwei Mal. Durch Paleo ist mir allerdings wieder einmal aufgefallen, in wie vielen Sachen denn bitte Industriezucker drinsteckt! Den werde ich auch in Zukunft so gut es geht vermeiden, schließlich habe ich über die letzten Wochen tolle Ersatzprodukte entdeckt. Was definitiv ab sofort wieder in den Kühlschrank wandert, sind Milchprodukte, daran führt auch in Zukunft kein Weg für mich vorbei, darauf kann und will ich einfach nicht verzichten. Gönnen werde ich mir außerdem nach dem Sport mal wieder einen Teller glutenfreie Pasta, denn manchmal schreit der Körper einfach nach Kohlehydrate. Ich würde sagen, ich habe einen guten Mittelweg gefunden, um meine Ernährung noch weiter zu optimieren. Nach vier Wochen Paleo würde ich nicht jede Predigt kommentarlos unterschreiben, doch ich habe gelernt, wieder mehr auf meinen Körper zu hören und wieder mehr Wert darauf zu legen Dinge zu konsumieren, die richtig gut sind! 
 
Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Post ein wenig inspirieren und ihr habt vielleicht selbst schon das ein oder andere Rezept ausprobiert. Erzählt mir gerne, wie es euch mit Paleo geht / ergangen ist und hinterlasst mir einen Kommentar. Vielleicht habt ihr ja einige hilfreiche Tipps für mich, wie ich auch in Zukunft Paleo in den Alltag integrieren kann.
 
 
After a 30 days journey it’s right the time for a summary about the 30 Days Paleo Challenge. So let’s talk about a few of my experiences. In conclusion I really enjoyed eating Paleo style. I loved the recipes I found in Nico Richter’s Paleo – Power for Life cookbook and I will definitely continue eating Paleo most of the days. It’s scary how much sugar you will find in foodstuff when you take notice. What I missed the most are dairy products. Not just missed them, but needed them. Yoghurt is always a good option when I want to have a snack during breakfast and dinner, it’s easy for me because I’m gluten intolerance. So it was a little bit difficult to find a replacement. In the end I really can’t avoid milk in my daily life – but I will try it. 
 
So what is your experience with eating Paleo? Do you have any tipps and tricks for me to continue with it in everyday life? I would love to hear about that!
 
 
LL
 

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