The List – 10 Backpacker Essentials

Sweden Tour

Letztes Jahr um diese Zeit starteten wir in Hamburg unsere großartige Tour durch Schweden. Unsere Gedanken an diese Reise könnt ihr hier noch einmal nachlesen. Mit dem Zug schlängelten wir uns einmal durch Südschweden hindurch an der Küste entlang bis nach Lappland. Dort bestiegen wir nach einem ganzen Monat auf Reisen ein kleines Flugzeug, das uns von Kiruna aus wieder zurück nach Deutschland bringen sollte. Noch heute schwelgen wir in Erinnerung an diese wunderbare Zeit und planen schon Gedanken unsere nächste Tour, vielleicht diesmal nur durch Lappland? Die beeindruckende Landschaft mit den hohen Bergen, tiefen Tälern und zahlreichen Seen und Fjorden hatte es uns jedenfalls so richtig angetan. Nach einem Monat waren wir aber auch um eine ganze Menge Erfahrungen reicher und die wollen wir heute mit euch teilen. Schließlich haben auch wieder jede Menge Blödsinn durch Schweden und wieder mit nach Hause geschleppt, ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen. Andere Dinge hingegen haben sich als extrem hilfreich und wertvoll erwiesen. Vielleicht sind sie auch euch auf eurer nächsten Reise nützlich…

The List - 10 Backpacker Essentials

 
 
1. Reise-Wäscheleine und Rei in der Tube Wir haben einen Monat lang nur aus unserem Rucksack gelebt, da war zum einen der Platz knapp bemessen, zum anderen bot sich der Luxus einer Waschmaschine nur selten. Wir haben nur zwei Mal unsere Klamotten bei Freunden in die Maschine geworfen: ganz am Anfang in Hamburg und später in Stockholm. Jeden Waschgang weiter nördlich erledigten wir von Hand, Rei in der Tube kannten wir schon aus den zahlreichen Campingurlauben mit der Familie. Die Leine spannten wir einfach zwischen zwei Bäumen – davon gibt es in Schweden ja genug. Dabei nutzten wir jeden Sonnenstrahl aus, den wir kriegen konnten, sonst konnte es passieren, dass die Socken am Morgen noch etwas feucht waren…
 
2. Batiste Trockenshampoo Kommt auch daheim fast täglich zum Einsatz, von daher keine Frage, dass wir uns diesen Luxus nicht verkneifen konnten, eine große Dose einmal quer durch die Pampa zu schleppen. Wenn man schon fast immer in denselben Klamotten herumläuft und das zudem ungeschminkt, dann kann man sich doch wenigstens ein bisschen Frische auf dem Kopf verkneifen, oder?
 
3. Marmot Fleece Hoody Nicht ganz günstig, was diese Fleecejacke von Marmot doch jeden Cent wert. Auch im August kann es in Schweden schnell mal frisch werden, vor allem wenn die Sonne untergegangen ist. Eine Kapuze schützt zusätzlich vor Nässe von oben. Und wenn es mal wieder superkalt im Zelt war, hab ich die Jacke einfach über Nacht anbehalten, Kapuze über den Kopf, dann geht da auch keine Wärme verloren. Ein weiterer Tipp an dieser Stelle, falls ihr in kälteren Gefilden unterwegs seid: Packt auf jeden Fall eine Mütze ein, denn die meiste Wärme geht im Schlaf immer noch über den Kopf verloren!
 
4. Grüezi Bag Deckenschlafsack Den Deckenschlafsack aus Kunstfaser haben wir vor allem wegen Julies Allergie gegen Dauen ausgesucht, aber auch wegen des schlanken, leichten Packmaßes. Schließlich ist im Rucksack jeder Quadratzentimeter pures Gold wert. Ein lustiges Feature war außerdem, dass wir Schlafsäcke mit gegengleichem Reißverschluss hatten, d.h. im äußersten Kältenotfall hätten wir die Schlafsäcke einfach zu einem einzigen, riesigen Schlafsack zusammenhängen können. Kuschlig!
 
5. Quechua Quickhiker Zelt Wir haben dieses Zelt so lieb gewonnen über die Zeit, dass wir es am liebsten nach unserer Reise im Wohnzimmer aufgestellt und für immer darin gewohnt hätten. Ausschlaggebend für den Kauf war das gute Preis-Leistungs-Verhältnis, aber auch hier wieder das schlanke, leichte Packmaß. Mit etwas mehr als drei Kilos war es mit Abstand das leichteste Zelt, das wir auf dem Markt finden konnten, hinzu kam, dass es innerhalb von nur wenigen Minuten fertig aufgebaut war. Die Zeltstangen sind nämlich bereits am Zelt vormontiert, Innen- und Außenzelt miteinander vernäht, sodass es kein lästiges Gewurstel gab. Unsere Rucksäcke verlagerten wir meistens im Zwischenzelt, aber auch bei Regen hatten wir mit den beiden großen Backpackern noch genug Platz. Apropos Regen, noch nie haben wir erlebt, dass ein Zelt so resistent gegen Nässe ist, die Zeltwände waren nicht ein einziges Mal von innen feucht, trotz 24-Stunden-Dauerregen!
 
6. Petzl Stirnlampe Jetzt wird es so richtig sexy! Eitel darf man beim Backpacken sicher nicht sein, doch das war auch nicht Sinn der Reise. Die Stirnlampe hat uns auf jeden Fall unser Leben abroad sehr erleichtert. Ob zur Orientierung draußen bei Nacht, bei etlichen Suchaktionen im Zelt oder auch schon mal bei der abendlichen Lektüre. Sieht vielleicht nicht unbedingt stylisch aus, ist aber jeden Cent wert!
 
7. Stricksocken Noch so ein stylisches Accessoire auf unserer Liste. Zum Glück haben wir begeisterte Hobbystricker in unserer Familie, sodass uns diese nur selten ausgehen. Für alle anderen empfehlen wir Kleiderkreisel, Dawanda oder Flohmärkte, um sich einzudecken. Besser können die Füße echt nicht warmgehalten werden – tagsüber oder bei Nacht. Nicht zu vergessen ist der ultimative Backpacker-Style “Stricksocken in Birkenstock”, auch bei uns sehr beliebt gewesen!
 
8. Mikrofaser-Handtuch Wir in Punkt eins angesprochen, waren wir nicht unbedingt in den wärmsten Gefilden unterwegs. Gerade in Lappland konnten es schon mal Grad hart an der Nullgrenze geben, die Kleidung nach dem Waschen richtig trocken zu kriegen, war daher echt schwierig. Mikrofaser-Handtücher haben den Prozess auf jeden Fall beschleunigt. Sie sind nicht nur extrem saugfähig, sondern trocknen in der Sonne innerhalb kürzester Zeit. Auch wenn sich ein kuschelweiches Duschtuch auf der Haut sicherlich besser anfühlt – sich mit einem Mikrofaser-Handtuch abzutrocknen, fühlt sich in etwa so an, als würde man mit einem Putzlappen das Putzwasser aufsaugen – überwiegen die Vorteile einfach klar. Außerdem kommen auch diese wieder in einem schlanken Packmaß!
 
9. Powerbank Externer Akku Unerlässlich, wenn Stromquellen nicht garantiert sind, ist dieser Externer Akku von EasyAcc. Mit dem Powerbank kann man sein Smartphone schon mal bis zu sieben Mal aufladen, der Akku hingegen braucht nur einen Bruchteil der Zeit um wieder vollgepumpt zu werden. Es reicht also, wenn man ihn auf Zeltplätzen immer mal wieder beim Zähneputzen und Duschen einsteckt oder man sich im Zug eine Stromquelle sucht. Ich glaube, wir haben in der ganzen Zeit nicht ein einziges Mal unser Handy direkt in der Steckdose geladen. Übrigens ist so ein externer Akku auch zuhause praktisch. Ich nehme mittlerweile immer nur noch diesen mit auf Kurztrips oder auch schon mal wenn ich einen langen Tag in der Uni habe. 
 
10. HIPP Feuchttücher Gesicht und Hände Last but not least! Feuchttücher sind einfach das unerlässliche Essential bei Katzenwäsche. Diese von HIPP sind besonders sensitiv und eignen sich deshalb hervorragend für das Gesicht, ob zum Abschminken oder zum Frischmachen. Was sollen wir da noch schreiben, Feuchttücher sind so oder so echte Allrounder!
 
Die Liste ließe sich nach unserem Monat auf Tour sicher noch ins Unendliche ausdehnen, doch das hier sind wirklich unsere Top Ten, die jederzeit wieder in unserem Backpacker landen würden. Wollt ihr die Liste ergänzen? Dann hinterlasst uns einen Kommentar, gerne lernen wir auch aus euren Erfahrungen. Die nächsten Trips sind jedenfalls auch bei uns schon geplant, danach können wir euch hoffentlich eine Sommer-Edition präsentieren. Oder braucht man da überhaupt mehr als Bikini und Strandtuch?
 
JB&LL

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