How To: Work from Home Effectively

Lisa und ich arbeiten beide neben unserem Studium noch in unterschiedlichen Jobs und dies sehr gerne von Zuhause aus. Homeoffice hat viele Vorteile: man kann sich seine Zeit selbst einteilen, ist flexibel, kann Mittags etwas Selbstgekochtes essen und zwischendrin eine kurze Yoga-Einheit einlegen. Allerdings hat das Homeoffice auch Nachteile: man kann sich seine Zeit selbst einteilen, ist flexibel, kann Mittags stundenlang Essen kochen und zwischendrin immer wieder kurze (unnötige) Pausen einlegen. Und damit die Vorteile des Zuhause arbeitens überwiegen möchte ich euch heute ein paar Schritte zeigen, wie euch die Arbeit besser gelingt.

1. Lege einen Arbeitsplatz fest. Denn es ist dein Arbeitsplatz. Hier befindet sich das nötige Equipment und hier schaltet dein Kopf um auf “Arbeitsmodus”. Du wirst sehr schnell merken, dass du ganz anders aktiviert wirst, wenn du an deinem festgelegten Platz sitzt, anstatt dich spontan aufs Sofa (oder noch schlimmer zurück ins Bett) zu werfen.
2. Räume und putze deine gesamte Wohnung außerhalb deiner Arbeitszeit. Einerseits kommst du so nicht in Versuchung während deiner Arbeit “mal eben” die Küche zu putzen. Andererseits solltest du dich zwar Zuhause, trotzdem aber wie auf deiner Arbeit fühlen. Und schmutzige Wäsche liegt eher selten im Besprechungszimmer rum…
3. Lege eine Arbeitsroutine fest. Am besten legst du fixe Start- und Endzeiten fest und machst deine Mittagspause immer um die selbe Uhrzeit. Routinen sorgen dafür, dass wir schnell in einen gewissen Rhythmus gelangen und weniger abgelenkt werden. Außerdem passt du so darauf auf, dass du nicht zu lange arbeitst und trotz gleichem Ort dein Arbeits- und Privatleben trennst.
4. Schalte deine Arbeits-E-Mails am Ende deiner Arbeitszeit aus. Enough said.
5. Arbeite in Zeitblocks. Lege am Beginn deines Arbeitstages deine 1-3 wichtigsten Aufgaben fest und widme dich ihnen in gesetzten Zeitslots. Zu diesem Zeitpunkt darf dich keiner stören, du gehst nicht an die Tür, wenn es klingelt, du schaltest dein Smartphone in den Flugmodus. Dieses Zeitfenster gehört ganz der Aufgabe. Und in den Zeiten zwischen den Zeitblocks bleibt genug Zeit für alle anderen Aufgaben.
             08:00-09:00 E-Mails beantworten
             11:00-12:00 Angebot schreiben
             14:00-16:00 Konzept aufsetzen 
6. Mache deine Hausarbeit. Gerade habe ich geschrieben, dass du nicht “eben mal” deine Küche aufräumen sollst. Aber natürlich kannst du es ausnutzen, dass du Zuhause bist. Während deinen Pausen kannst du also ruhig die Waschmaschine einräumen oder staubsaugen. Aber nimm es dir vor. Und nach der einen Aufgabe den Rest der Pause genießen und weiterarbeiten.  
7. Quiet Please. Sag deinem Umfeld, wann deine Arbeitszeiten sind und dass du dann auch wirklich arbeitest. Ich höre oft “ach, aber du bist doch eh zuhause” – ja ich bin Zuhause UND arbeite. Dein Partner kann sich gerne in deiner Pause über etwas beschweren und deine Mutter dich nach deiner Arbeitszeit noch einmal anrufen.
8. Triff andere Leute. Zuhause arbeiten kann sehr schnell dazu führen, dass man sich alleine fühlt und jeden sozialen Kontakt (whatsapp ahoi!) nutzt. Mach doch einfach mit einer Freundin einen Pausentermin zum Kaffeetrinken aus. Oder setz dich einen Tag die Woche in einen Coworkingspace – da gibt es alles was dein Homeoffice bietet + nette Kollegen. Coworking-Plätze in Deutschland findet ihr unter anderem hier und hier.
 
Habt ihr noch Tips, wie man effektiv von Zuhause arbeiten kann?
 
JB 

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